Uni-Ruf
Uni-Ruf
Entstehungsgeschichte
Hearings verlaufen nach eigenen Gesetzmäßigkeiten, Regeln und Ritualen, die nicht leicht zu durchschauen und zu bewältigen sind.

Prof. Dr. Bärbel Schön hatte selbst einige Misserfolge erlebt, bevor sie 1991 einen Ruf an die Pädagogische Hochschule Heidelberg annahm. Als "Frau", C4-Professorin und Erziehungswissenschaftlerin wurde sie schnell Mitglied in Berufungskommissionen. In dieser Funktion machte sie die Erfahrung, dass eine misslungene Präsentation die Chance auf einen Ruf oft vermasselte, auch wenn die Person "eigentlich" passte. Der Blick hinter die Kulissen zeigte auch, dass bei Berufungslisten in den Gremien durchaus nicht nur sachliche Aspekte zum Tragen kamen.

Als sie auf Birgit Weiß traf, die seit 1989 als Coach, Supervisorin und Körperpsychotherapeutin in eigener Praxis tätig ist, beschlossen die beiden im Jahr 2000, ein Konzept für ein professionelles Berufungstraining zu entwickeln und anzubieten. Viele hielten es für eine Schnaps-Idee, ausgerechnet für seriöse WissenschaftlerInnen erfahrungs- und erlebnisbezogene Trainings durchzuführen. Aber es gab auch schnell öffentliche Resonanz durch die DUZ und die ZEIT. Was als "verrücktes" Projekt begonnen hatte, setzte sich durch. Viele Hochschulen unterstützen inzwischen ihren wissenschaftlichen Nachwuchs durch Workshops, Training, Mentoring und/oder Coaching.

Birgit Weiß baute in den letzten Jahren in Kooperation mit "Zapchen-Somatics" andere Tätigkeitsschwerpunkte auf. Sie beschloss, ihre Mitarbeit bei Uni-Ruf aufzugeben. Prof. Dr. Bärbel Schön, inzwischen nicht mehr im aktiven Dienst, führt seit Beginn 2017 Uni-Ruf allein weiter.




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